Freibad Mittersee

Freie Wähler Füssen reden Klartext

Zu vielen kommunalpolitischen Themen in Füssen fehlen klare politische Aussagen, konkrete Zielvorstellungen und der Wille zur Umsetzung. In ihrer ersten Vorstandssitzung im Neuen Jahr erörterten die Freien Wähler Füssen anstehende kommunalpolitische Aufgaben und formulierten dazu klare Standpunkte.

Freibad Mittersee

Hier ist das Meinungsbild gespalten. Aber das spricht für die FWF: Es gibt keinen Fraktionszwang. Es gibt klare Befürworter  für den Erhalt der Badeanstalt am Mittersee, die nach einem noch aufzustellenden Investitionsplan schrittweise saniert werden soll. Andere wollen vorher die Kostenschätzung der verschiedenen Alternativen und die Klärung noch offener Fragen (z.B. Regelung der Badeaufsicht) abwarten. Inwieweit der Kneipp-Masterplan integriert werden kann, muss noch in dem neu gebildeten Arbeitskreis erörtert werden.

Pressemitteilung vom 22.01.2016:

Bürger wollen Mittersee – Bad erhalten

Füssen Leidenschaftliche Apelle beim Offenen Stammtisch der Freien Wähler Füssen.

Dass die Zukunft des Freibads am Mittersee nicht nur einer kleinen Interessensgruppe ein Anliegen ist, bewiesen die rund 40 Besucher beim Offenen Stammtisch der Freien Wähler Füssen. Viele alteingesessene Füssener Bürger meldeten sich zu Wort und erzählten ihre
Geschichten – wie es früher war. Mit Unverständnis quittierte man die jahrelange Vernachlässigung der Anlage und unzureichende Instandsetzungsmaßnahmen durch die Stadt Füssen. Trotz dieser Missstände werde das Mittersee – Bad insbesondere von Familien mit kleinen Kindern und auch älteren Menschen als ein Ort der Ruhe und Erholung hoch geschätzt. Stadtrat Jürgen Doser bekräftigte seine Unterstützung und plädierte für ein klares Wort der Verantwortlichen. „Wir dürfen nicht den Fehler machen und neben der Förderung des Tourismus die Anliegen der einheimischen Bevölkerung vernachlässigen. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, auch einmal etwas für die Füssener Bürgerinnen und Bürger zu tun. Ich bin es leid, wenn hier nicht eindeutig Stellung bezogen wird.“  Vorerst würde es jedoch noch keine Entscheidung geben. Ein Arbeitskreis mit Stadträten, Vertretern von FTM und Interessensgemeinschaften sowie einer Landschaftsarchitektin werde Anfang Februar seine Arbeit aufnehmen und nach Lösungswegen suchen.